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Japanreise 2000

Abenteuer Japan

Mit vier weiteren Züchtern des Akita Clubs erhielt ich die Möglichkeit Anfang Dezember für 5 Tage nach Japan zu einer der größten Hundeausstellungen für Akitas zu fahren.

Japan-Karte

Donnerstag, 30.11.2000 (Anreise)

Unsere Abreise am 30. November gestaltete sich als sehr schwierig, da sofort das erste Flugzeug, von Düsseldorf nach Amsterdam, wegen technischem Defekt ausfiel. Die Ersatzmaschine landete in Amsterdam, als die Anschlussmaschine gerade startete. Somit mussten wir mit viel Aufwand einen Ersatzflug buchen, der uns dann erst 7 Stunden später über Hongkong nach Narita (Flughafen von Tokio) brachte.

Narita AirportDort wartete schon Birgit auf uns, die von Berlin geflogen war, und deshalb pünktlich angekommen war. Auch zwei Vertreter des JKC, Herr Awashima und Herr Yoshinaga erwarteten uns dort und wir fuhren mit einer Großraumlimousine zu unserem Hotel nach Mito. Dort angekommen verabschiedeten wir uns von den beiden und verabredeten uns für den kommenden Tag.

Für uns war der Tag aber noch nicht zuende. Wir bezogen unsere Zimmer, machten uns frisch und gingen auf Entdeckungsreise. Wir landeten am Hauptbahnhof von Mito, wo wir nach einem Restaurant suchten. Fehlanzeige. In Japan machen die Restaurants um 22:00 Uhr zu. Wir fanden aber eine „Suppenküche", wo wir alle eine leckere Suppe verspeisten und uns dann auf den Heimweg machten.

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Freitag, 01.12.200 (Tokio)

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück – teils japanisch teils europäisch – machten wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof, um uns noch kurz „Kairoku-en", einen der drei bekanntesten Parks in Japan, anzuschauen. Dort besichtigten wir auch einen sehr alten Tempel – auf Socken natürlich – und verschossen unsere ersten Filme.

Kirsch-Zimmer
Kirsch-Zimmer (Kairoku-en)

Im Hotel wieder angekommen, erwarteten uns schon Herr Awashima und Herr Yoshinaga mit einem Züchter. Der Züchter zeigte uns einen erwachsenen roten Rüden und Herr Yoshinaga eine gestromte Hündin. Beide Hunde gefielen mir gut, abgesehen von dem Gangwerk der Hündin, aber ich war auf der Suche nach einem gestromten Rüden. Die von dem Züchter mitgebrachte Hündin sollte für Birgit sein, die von diesem Züchter schon einen Rüden hatte. Die Hündin holte er aber noch nicht aus dem Auto.

Wir fuhren dann zu einem Züchter, mit dem wir in einem japanischen Selbstbedienungs-Restaurant zu Mittag aßen. Dort trafen wir noch zwei Herren von der Ausstellungsveranstaltung, die uns auch den Ablauf erklärten. Anschließend fuhren wir zu dem Züchter nach Hause und besichtigten einen 10-monatigen gestromten Rüden. Dieser war ein Enkelsohn seines Champion-Rüden und leider nicht verkäuflich.

Vor dem Abendessen in einem weiteren Restaurant dieses Züchters, trafen wir noch zwei Akita-Züchter, die den weiten Weg aus Akita (im Norden Japans) für die Ausstellung gekommen waren. Sie hatten tolle Hunde dabei, unter anderem auch einen Welpen.

Mit verschiedenen Züchtern verbrachten wir das Abendessen, leider war die Verständigung nur über Herrn Awashima möglich. Als es hieß draußen seien Hunde zu besichtigen, stürzten wir sofort hinaus. Dort sahen wir zwei etwa 8 Wochen alte Welpen. Einen dunklen Rüden und eine helle Hündin, beide gestromt. Leider war nur die Hündin zu verkaufen, dabei war der Rüde viel schöner.

Anschließend brachten Herr Awashima und Herr Yoshinaga uns zum Hotel nach Mito. Bei einer Tasse Tee unterhielten wir uns noch ein bisschen und verabredeten uns zum Frühstück.

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Sonntag, 02.12.2000 (Ausstellung in Mito)

Nach dem Frühstück am Sonntag ging es zum Ausstellungsgelände. Noch nie in meinem Leben habe ich so viele Akitas an einem Ort gesehen. Rechts, links vor und hinter mir waren Akitas in allen Größen. Was Herr Awashima uns vorher gesagt hatte: dass die Japaner Probleme mit der Größe des Akita haben und dass es nur wenig gestromte Hunde gibt, wurde hier nicht bestätigt. Die Hunde, die vorgeführt wurden hatten normale Größe. Einen gestromten Rüden haben Beate und ich in „Pony" umgetauft, da er wirklich groß war. Etwa ein Drittel der Hunde war gestromt. Weiß waren höchsten 10 %, diese aber von bester Qualität. Dass die weißen Akitas alle schwarze Nasen hatten, konnte ich auch nicht bestätigt sehen.

Mit unseren Kameras bewaffnet fotografierten Beate und ich bis uns die Finger wehtaten. Jürgen und Rainer trafen dort den Züchter aus Akita wieder, der auch einige sehr schöne Hunde dabei hatte. Zwischendurch wiesen uns Herr Awashima und Herr Yoshinaga auf besonders typische Hunde hin oder erläuterten Dinge zum Ablauf. Auch unsere Fragen wurden immer detaillierter.

Akita
Champion-Rüde Kumohibiki

ideale rote Hündin
ideale rote Hündin

In der Pause winkte uns Herr Yoshinaga zu mit einigen Tüten in beiden Händen. Er steuerte auf einen Teppich zu, auf dem sich schon einige Japaner niedergelassen hatten. Wir zogen unsere Schuhe aus und setzten uns dazu. Dann bekam jeder eine Tüte, in der ein Behälter war mit japanischen Köstlichkeiten. Dazu gab es japanisches Bier aus der Dose, und Sake aus einer riesigen Flasche wurde in unsere großen Pappbecher gegossen. Canpei (Prost)!

Züchter-Lunch
Züchter-Lunch

Während wir uns die Hunde im Ring betrachtet hatten war Birgit einer niedlichen 6-monatigen Hündin hinterhergelaufen (Nummer 8). Diese besichtigten wir nach dem Essen und Birgit trat in Kaufverhandlungen ein. Nachdem sie sich entschieden hatte, die scheue Hündin des Züchters vom ersten Tag nicht zu erwerben, war dies jetzt genau die richtige. Außer Birgit kaufte keiner von uns einen Hund. Rainers Kaufverhandlungen mit einem Züchter scheiterten und Nummer 94 (mein 1-jähriger gestromter Favorit) war leider nicht verkäuflich. Er war ein Familienhund. Schade.

Akita
Birgits neue Hündin Nr. 8

Nach Beendigung der Ausstellung machten wir uns auf den Weg nach Tokio, um dort in Shibuya ein Quartier zu beziehen. Unser Fahrer war diesmal Herr Kamisato, der leider nicht so viel Englisch sprach, aber da wir auch todmüde waren, nützten wir die Fahrt für ein Nickerchen.

Als uns Herr Kamisato im Hotel abgeliefert hatte, machten wir uns frisch zum Abendessen. In einem tollen japanischen Restaurant hatten wir die Gelegenheit noch einmal richtige japanische Gerichte zu kosten. Da um 22 Uhr die Restaurants schließen, war damit auch unser Abend beendet.

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Montag, 03.12.2002 (Sightseeing in Tokio)

Den Montagvormittag verbrachten wir bei der Statue von Hachiko und dem Akita-Relief. Dort fanden wir einen Laden mit Akita-Souvenirs und besichtigten auch noch die Lebensmittelabteilung eines japanischen Kaufhauses.

Akita-Relief
Akita-Relief in Shibuya

Nach einem Spaghetti-Mittagessen und Einkaufsbummel in Tokio verbrachten wir den späten Nachmittag beim Tierarzt, wo Birgits Hündin geimpft und tätowiert wurden. Dort sahen wir auch noch die Tante dieser Hündin, die dort geröntgt wurde und deren HD-Aufnahme Rainer zur Beurteilung mit nach Deutschland nahm.

Als Herr Awashima und Herr Yoshinaga uns im Hotel in Narita abgesetzt hatten, beschlossen wir das Abendessen im Hotel zu uns zu nehmen.

Die Fahrt zum Flughafen und die Abfertigungsformalitäten für uns und die kleine Hündin gingen recht schnell und bald saßen wir schon wieder im Flugzeug nach Hause.

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Fazit für mich aus dieser Reise

Viele tolle Eindrücke von Japan, aber schade, dass ich keinen gestromten Rüden gefunden habe und schade, dass wir nicht mehr Züchter besucht haben und uns nicht mehr Hunde zum Kauf angeboten wurden.

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