of Amayadori Ken

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Erziehung

Die Erziehung kann nicht früh genug beginnen!!!

Der 1. Schultag
Der 1. Schultag für Jojo, Ping und Pong

Die japanische Hunderasse Akita gehört zu den nordischen Rassen. Diese Rassen wurden als Arbeitshunde gezüchtet. Der Akita zählt zu den Jagdhunden.

Ein Charakterzug dieser Rasse ist Dominanz. Für einen Akita-Besitzer ist es wichtig immer der Rudelführer zu bleiben.

Wie werde ich Anführer meines Rudels

Aus Akita World Jan./Feb. 1996, übernommen von A.S.A.P.: „Akita Support & Placement", Juli 1995, Übersetzung aus dem Amerikanischen von Gabriela Richard)

Unsere Hunde beobachten uns ständig und lesen unsere Körpersprache. Sie erkennen unsere Unsicherheit, unser fehlendes Durchsetzungsvermögen als Anführer und beim Geben eines Kommandos. Dieses Verhalten verwirrt sie und macht sie unsicher und falls sie Führertalent oder „Aufsteiger"- Eigenschaften besitzen, wird unser Verhalten sie veranlassen, die Alpha-Position zu übernehmen und uns zu sagen, was gemacht wird.

„Alpha" ist ein Verhalten. Stellen Sie sich gerade hin und nehmen Sie die Schultern zurück. Gehen Sie aufrecht. Üben Sie einen neuen Ton Ihrer Stimme, der tief und fest ist. Bitten Sie Ihren Hund nicht, etwas zu tun - sagen Sie es ihm. Das ist ein Unterschied. Er kennt diesen Unterschied auch! Denken Sie daran, daß als „Alpha", Sie derjenige sind, der die Regeln aufstellt und Befehle gibt. Ihr Hund wird dies instinktiv erkennen.

Bei den meisten Hunden reicht diese Verhaltensänderung und ein Ausbildungskurs aus, um den Spieß herumzudrehen. Bei einem Hund, der bereits den Haushaltsvorstand übernommen hat und seine Position durch Knurren oder Beißen geltend gemacht hat und damit durchgekommen ist, benötigt man mehr als nur die Entscheidung „Alpha" zu werden. Der Hund benötigt zudem eine Verhaltenskorrektur.

Führertalente oder „Aufsteiger" werden ihre Alpha-Position nicht aufgeben wollen. Ihre plötzliche Verhaltensänderung wird sie schockieren bzw. erschrecken. Ihr Hund wird darauf möglicherweise noch aggressiver reagieren als zuvor. Ein Alpha-Hund zeigt ein instinktives Verhalten auf ein Streitigmachen seiner Autorität. Es liegt in seiner Natur, daß er revolutionäres Verhalten von Untergebenen niederschlagen will! Keine Sorge, es gibt einen anderen Weg.

Ein Alpha-Hund weiß bereits, daß er Sie in einer körperlichen Auseinandersetzung schlagen kann, also ist eine Reaktion mit Gewalt auf seine Aggression nicht der richtige Weg. Solange Sie nicht erfolgreich ihre Position als „Alpha" etabliert haben, werden Korrekturen wie Schlagen, Schütteln oder ihn auf den Rücken zu werfen - wie es in einigen Büchern beschrieben wird - nicht funktionieren, im Gegenteil, sie können sogar gefährlich sein. Ein Alpha-Tier wird auf solche Methoden heftig reagieren und Sie könnten verletzt werden.

Was Sie tun sollten, ist Ihren Verstand zu gebrauchen. Sie sind intelligenter als er und Sie können ihn austricksen. Sie müssen außerdem hartnäckiger sein als er. Was ich hier beschreiben möchte ist eine effektive, gewaltlose Methode, um den Hund aus der Alpha-Position zu verdrängen und ihn auf seine Position als Letzten in der Rangordnung zu verweisen, wo er hingehört und auch bleiben muß. Damit diese Methode funktioniert, muß Ihre gesamte Familie miteingeschlossen werden. Es bedarf einer Einstellungsänderung bei jedem und einer neuen Umgangsart mit Ihrem Hund. Das ist eine ernsthafte Angelegenheit. Denn ein Hund, der Menschen beißt oder bedroht ist ein gefährlicher Hund, ganz gleich wie heiß er geliebt wird. Ihren Hund wie einen Hund und nicht wie einen Gleichgesinnten zu behandeln, erscheint Ihnen vermutlich hart, aber denken Sie daran, daß unsere Gesellschaft gefährliche Hunde nicht länger toleriert. Mittlerweile gibt es Gerichtsurteile über Millionenbeträge bei Hundebissen - Sie könnten Ihr Haus oder sogar Ihren gesamten Besitz verlieren, wenn Ihr Hund einen Menschen verletzt. Sie und Ihre Kinder könnten für immer aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Und Ihr Hund könnte sein Leben verlieren. Und das ist nur der Anfang.

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Hundegrundausbildung zum Ablegen des Alpha-Verhaltens

Von diesem Tag an lehren Sie Ihren Hund, daß er ein Hund und nicht ein Miniaturlebewesen in einem flauschigen Fell ist. Seine Mutter hat ihn einmal gelehrt, wie sich ein Hund verhält und wie man Befehle entgegennimmt. Im Laufe der Zeit hat er dies mangels Training oder aufgrund mißverstandener Absichten wieder vergessen. Mit Ihrer Hilfe wird er sich wieder daran erinnern, was er ist und wo sein Platz in der Familie ist. Und es wird nicht lange dauern, bis es ihm sogar gefällt!

Hunde wurden dafür gezüchtet, daß sie sich bei der Futtersuche als Begleiter und als Wachhund dem Menschen anschlossen. Ein Alpha-Hund bettelt nicht sondern fordert. Er teilt Ihnen unmißverständlich mit,

  • daß er gefüttert werden will,
  • daß er spazierengehen, spielen oder gestreichelt werden will und
  • daß er diese Dinge JETZT will.

Sie werden ihm beibringen, daß er von jetzt an sich alles VERDIENEN muß. Keine kostenlose Behandlung mehr. Das wird ihn zunächst zutiefst erschüttern, aber Sie werden überrascht sein, wie schnell er es begreifen wird und er wird sich wirklich bemühen, Ihnen zu gefallen.

Falls Ihr Hund nicht bereits den einfachen Befehl SITZ kennt, bringen Sie es ihm bei. Belohnen Sie ihn mit Lob und Leckerchen. Übertreiben Sie das Loben nicht. Ein einfaches „braver Hund!" mit einer fröhlichen Stimme ist ausreichend. Wenn von nun an Ihr Hund irgend etwas möchte

  • sein Futter,
  • nach Draußen,
  • einen Spaziergang,
  • Aufmerksamkeit,
  • irgend etwas

befehlen Sie Ihm (denken Sie daran, bitten Sie ihn nicht sondern BEFEHLEN Sie ihm) erst SITZ zu machen. Wenn er es tut, loben Sie ihn mit einem „braver Junge!", dann sagen Sie OKAY und geben ihm was er möchte als Belohnung. Wenn er nicht SITZ machen möchte, gehen Sie weg und ignorieren Sie ihn. Kein SITZ, keine Belohnung. Wenn Sie glauben, daß er den Befehl nicht versteht, üben Sie noch ein bißchen mit ihm. Wenn er einfach nicht gehorchen will - geben Sie ihm NICHT das gewünschte bzw. belohnen Sie ihn in keiner Weise.

Lassen Sie ihn sitzen bevor Sie ihm sein Futter geben, lassen Sie ihn an der Türe sitzen bevor Sie ausgehen, lassen Sie ihn vor sich sitzen bevor Sie ihn streicheln, lassen Sie ihn sitzen bevor Sie ihm sein Spielzeug geben. Wenn Sie sonst Futter für ihn stehen lassen, tun Sie es jetzt nicht mehr. Gehen Sie zu einem zweimaligen täglichen Füttern über und Sie entscheiden, zu welcher Tageszeit er gefüttert wird. Lassen Sie ihn sitzen bevor Sie ihm sein Futter geben. Falls er dem Befehl nicht gehorcht gibt es kein Futter. Gehen Sie weg und ignorieren Sie ihn. Bringen Sie ihm das Futter später wieder und lassen Sie ihn wieder SITZEN. Wenn er den Befehl kennt, sagen Sie es nur noch einmal. Er hört Sie beim ersten Mal. Geben Sie Befehle im Stehen und benutzen Sie eine tiefe und feste Stimme.

Wenn der Hund bestimmte Familienmitglieder respektiert und andere nicht, lassen Sie die anderen ihn füttern und die guten Dinge des Lebens zu ihm bringen. Zeigen Sie ihnen, wie sie ihn dazu bringen können den Befehl SITZ zu befolgen und wie sie davon gehen und ihn ignorieren müssen, wenn er nicht das tut, was ihm gesagt wurde. Es ist wichtig, daß Ihre gesamte Familie dieses Prinzip einhält. Hunde sind wie kleine Kinder - wenn sie ihren Willen nicht bei der Mutter durchsetzen können, gehen sie zum Vater. Bei Ihrem Hund sieht das so aus, daß er, wenn er ein Familienmitglied findet, daß er dominieren kann, es auch weiterhin tun wird. Sie wollen jedoch, daß Ihr Hund lernt jeden zu respektieren und jedem zu gehorchen. Denken Sie daran - sein Platz ist ganz unten in der Rangordnung. Wenn Sie ihn aus der höchsten Position verdrängen, wird es besser, wenn er jedoch glaubt, daß er irgendwo in der Mitte rangiert, werden Sie weiterhin Probleme haben.

Überlegen Sie - Sie kennen Ihren Hund und wissen, wie er in den meisten Situationen reagiert. Seien Sie Ihrem Hund immer einen Schritt voraus und versuchen Sie, sein Verhalten zu erahnen, so daß Sie es vermeiden oder korrigieren können.

  • Wenn er an den Mülleimer geht und knurrt, wenn er ausgeschimpft wird, stellen Sie den Mülleimer an einen für ihn unerreichbaren Ort.
  • Wenn er gerne vor Ihnen aus der Türe herausrennt, nehmen Sie ihn vorher an die Leine.

Lassen Sie ihn SITZ machen und warten, während Sie die Türe öffnen und ihm die Erlaubnis - OKAY - zum Herausgehen geben. Wenn Ihr Alpha-Hund nicht kommen möchte, wenn Sie ihn rufen (und das ist wahrscheinlich), lassen Sie ihn nicht ohne Leine raus. Ohne Leine haben Sie keine Kontrolle über ihn und er weiß das.

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Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit

Alpha-Hunde sind es gewöhnt, daß viel Aufhebens um sie gemacht wird. In einem richtigen Hunderudel berühren, belecken und versorgen die untergeordneten Hunde den Alpha-Hund. Es ist ein Zeichen von Respekt und Unterordnung. Schränken Sie die Menge an Streicheleinheiten bei Ihrem Hund ein, bis sich seine Haltung gebessert hat. Wenn er Aufmerksamkeit sucht, lassen Sie ihn erst SITZ machen, dann sagen Sie ihm ein paar nette Worte und tätscheln Sie ihn und Schluß. Gehen Sie zu Ihrer vorherigen Tätigkeit zurück und ignorieren Sie ihn. Wenn er Sie nervt, sagen Sie mit energischer Stimme NEIN und ignorieren Sie ihn weiterhin. Streicheln Sie ihn, wenn Sie es möchten und nicht, weil er es gerade möchte. Gehen Sie auch die nächste Zeit nicht auf den Boden oder in die Knie, um Ihren Hund zu streicheln.

Spiele

Wenn Sie oder ein anderer in Ihrer Familie kämpft, balgt oder Tauziehen mit ihrem Hund spielt, lassen Sie es besser sein. Diese Spiele ermutigen einen Hund, den Menschen physisch zu dominieren und seine Zähne einzusetzen. In einem Hunderudel oder einem Wurf sind diese Spiele mehr als nur ein Spiel - sie dienen dazu, die Rangordnung aufgrund körperlicher Kraft herzustellen. Ihr Hund ist vermutlich bereits stärker und schneller als Sie. Rauhe, körperliche Spiele beweisen ihm das. Er braucht nicht daran erinnert zu werden.

Suchen Sie neue Spiele für ihn. Verstecken, Fangen oder Frisbee-Spiele sind geeigneter dafür. Sorgen Sie dafür, daß Sie derjenige sind, der das Spiel beginnt und beendet, und nicht der Hund. Beenden Sie das Spiel bevor der Hund sich langweilt und den Ball oder Frisbee zu behalten versucht.

Wo schläft Ihr Hund? Nicht in Ihrem Schlafzimmer und schon gar nicht in Ihrem Bett. Ihr Schlafzimmer ist ein besonderer Ort - es ist Ihre „Höhle". Ein Alpha-Hund denkt, er hat ein Recht in Ihrer Höhle zu schlafen, denn er hält sich für gleichgestellt. Vielleicht hat er Ihr Bett sogar schon erobert, und weigert sich herunterzugehen, wenn man es ihm befiehlt oder knurrt oder schnappt, wenn man ihm sagt, daß er für einen Menschen Platz machen soll. Bis die Alpha-Probleme Ihres Hundes völlig unter Kontrolle sind, sollte das Schlafzimmer für ihn Tabu sein. Das Gleiche gilt für das Schlafen auf Möbelstücken. Wenn Sie Ihn nicht kampflos von der Couch weghalten können, verweigern Sie ihm den Zutritt zu diesem Raum, bis sein Verhalten und seine Erziehung sich gebessert haben.

Boxen-Training

Hundeboxen haben vielerlei Verwendungszwecke und das Arbeiten mit einem Alpha-Hund ist einer davon. Es ist ein hervorragender Schlafplatz für Ihren Hund in der Nacht, um darin zu fressen und um darin zu bleiben, wenn er sich beruhigen soll oder daran erinnert werden soll, daß er ein Hund ist. Die Box ist die Höhle Ihres Hundes. Beginnen Sie das Boxen-Training indem Sie Ihren Hund in der Box füttern. Schließen Sie die Tür und lassen Sie Ihn anschließend eine Stunde darin. Wenn er Spektakel macht, ignorieren Sie ihn einfach. Lassen Sie Ihren Hund nicht aus der Box bevor er nicht ruhig und entspannt ist. Zeigen Sie ihm vor dem Schlafengehen einen unwiderstehlichen Leckerbissen, lassen Sie ihn Sitz machen und werfen Sie den Leckerbissen in die Box. Wenn er dem Leckerbissen folgt, loben Sie Ihn und schließen Sie die Türe.

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Weiterbildung: Welches ist der nächste Schritt?

Genau wie bei der Bundeswehr ist die Grundausbildung nur eine Einführung in eine Lebensweise. Die Grundausbildung löst die Probleme Ihres Alpha-Hundes nicht auf ewig. Sie ist eine Möglichkeit, grundsätzlich Respekt von einem Hund zu bekommen, der Sie bedrängt, ohne auf seine körperlichen Kräfte zurückgreifen zu müssen.

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Wie lange sollte die Grundausbildung dauern?

Das hängt von dem Hund ab. Einige zeigen sehr schnell Fortschritte, bei anderen dauert es sehr viel länger. Bei richtig zähen Fällen, Führernaturen, die ständig an ihre Stellung im Rudel erinnert werden müssen, wird die Grundausbildung für das Alpha-Tier zum Alltag werden. Bei sozialen Aufsteigern könnten regelmäßige Auffrischungslehrgänge nötig werden, wenn man in der Erziehung lascher wird und der Hund unbemerkt in der Familienrangordnung aufsteigt.

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Wie stellt man fest, daß eine Veränderung eintritt?

Wenn Ihre Grundausbildung erfolgreich war, sollte Ihr Hund anfangen Sie anzuschauen in Erwartung Ihrer Anweisung oder Genehmigung. Er wird das Bedürfnis zeigen, Ihnen zu gefallen. Beobachten Sie Ihren Hund, wenn er sich Ihnen nähert und Sie begrüßt. Nähert er sich Ihnen, indem er „aufrecht steht" und seinen Kopf und seine Ohren hoch und gerade hält? Das kann beeindruckend und stolz wirken, bedeutet jedoch, daß er immer noch das Alpha-Tier ist und daß Sie immer noch Probleme haben! Ein Hund, der Menschen als überlegen betrachtet, wird sich Ihnen mit leicht geneigtem Kopf und zurückgelegten oder seitlich gehaltenen Ohren nähern. Er wird sich insgesamt kleiner machen, um seine Unterwürfigkeit zu zeigen. Beobachten Sie ihn, wie er die einzelnen Familienmitglieder begrüßt. Wenn er dieses unterwürfige Verhalten bei einigen Familienmitgliedern zeigt, jedoch nicht bei allen, müssen jene an ihrer eigenen Alpha-Position und Verhalten arbeiten. Sie sollten mit dem Hund einen weiteren Grundkurs mit der Unterstützung der restlichen Familie mitmachen.

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Gehorsamstraining

Wenn Ihr Hund sich einmal mit seinem neuen Leben und seiner neuen Stellung in der Familie abgefunden hat, sollten Sie mit ihm einen Gehorsamskurs bei einem qualifizierten Hundeausbilder belegen. Alle Hunde benötigen Gehorsamstraining und Alpha-Tiere ganz besonders! Sie müssen jedoch nicht warten, bis er die Grundausbildung hinter sich hat bevor Sie das Training beginnen, es ist jedoch notwendig, daß er wenigstens ein Familienmitglied respektiert und von ihm Befehle entgegennimmt.

Beim Gehorsamstraining werden SIE geschult, wie Sie Ihren Hund ausbilden sollten. Dabei wird Ihnen beigebracht, die Alpha-Position zu übernehmen, wie man Befehle und Regeln durchsetzt, wie man sich Respekt verschafft und diesen behält. Alle Familienmitglieder, die alt genug sind den Hund zu verstehen und zu beherrschen, sollten an solch einem Kurs teilnehmen.

Gehorsamstraining ist ein lebenslanger Prozeß. Durch einen Gehorsamskurs ist Ihr Hund nicht erzogen! Gehorsamsbefehle müssen immer wieder angewendet werden und sollten Teil Ihres Alltages werden. In einem Hunderudel zeigt das Alpha-Tier immer wieder ein bestimmtes Verhalten um seine Vormachtstellung unter Beweis zu stellen. Bestimmte Befehle, wie PLATZ/BLEIB, sind besonders wirksame, gewaltlose Anweisungen, um dem Hund seinen Platz im Familienrudel deutlich zu machen und ihm zu zeigen, wer der Boß ist.

Ein gut erzogener, gehorsamer Hund ist ein fröhlicher Hund, und es macht Spaß mit ihm zu leben. Hunde wollen gefallen und brauchen eine Aufgabe. Eine Ausbildung gibt ihm die Gelegenheit für beides. Ein gut erzogener Hund hat mehr Freiheiten. Er kann Sie viel häufiger begleiten und an viel mehr Dingen teilnehmen, da er weiß wie er sich benehmen muß. Ein guterzogener Hund, der eine sichere Stellung in der Familienordnung hat, fühlt sich wohl und besitzt Selbstvertrauen. Er weiß, was man von ihm erwartet. Er kennt seine Grenzen und weiß, wem er sich unterordnen muß. Er muß keine Verantwortung für den Haushalt übernehmen oder Entscheidungen treffen. Er ist frei, Ihr geliebter Begleiter zu sein und nicht Ihr Chef. Er ist frei ein Hund zu sein - zu dem er geboren ist und was er von Anfang an sein wollte!

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Was tun, wenn Sie Hilfe in der Erziehung Ihres Hundes benötigen

Wenn Ihr Hund bereits Sie selbst oder eine andere Person verletzt hat oder wenn Sie Angst vor Ihrem Hund haben, sollten Sie einen qualifizierten Hundeausbilder konsultieren bevor Sie die Grundausbildung mit Ihrem Hund beginnen. Sie sollten Ihren Hund von einem Tierarzt untersuchen lassen und sichergehen, daß es keine gesundheitlichen Gründe für das Verhalten Ihres Hundes gibt.

Um einen geeigneten Hundeausbilder in Ihrer Nähe zu finden, wenden Sie sich an ihren Tierarzt oder in Deutschland an den Verband für das Deutsche Hundewesen (Hundeausbildung).

(Nachgedruckt von „A.S.A.P.: Akita Support & Placement", Juli 1995)

Unser Akita-Buch

Sie wollen mehr über die Erziehung Ihres Akitas erfahren? Dann lesen Sie mein Buch

Unser Akita, Ein Hund - zwei Gesichter

Unser Akita
Ein Hund - zwei Gesichter
Erziehungsratgeber: Herkunft - Haltung - Zucht - Aufzucht
von Gabriela S. Richard

120 Seiten, 14,8 x 21 cm, kartoniert,
ca. 100 farbige Abbildungen
Aton Verlag, Unna, 2009
Preis 17,90 Euro
ISBN 978-3-9809478-7-9

Ausführliche Infos unter
Unser Akita, Ein Hund - zwei Gesichter
(www.unser-akita-buch.de)  

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